Was sind die Hauptunterschiede zwischen MongoDB und MySQL?
MySQL
MySQL ist ein beliebtes, kostenlos nutzbares, relationales Open-Source-Datenbankmanagementsystem (RDBMS), das von Oracle entwickelt wurde. Wie andere relationale Systeme auch speichert MySQL Daten in Tabellen und Zeilen, gewährleistet die referenzielle Integrität und nutzt die strukturierte Abfragesprache (SQL) für den Datenzugriff. Wenn Benutzer Daten aus einer MySQL-Datenbank abrufen möchten, müssen sie eine SQL-Abfrage erstellen, die mehrere Tabellen miteinander verknüpft, um die gewünschte Ansicht der benötigten Daten zu erzeugen.
Datenbankschemata und Datenmodelle müssen im Voraus definiert werden, und die Daten müssen diesem Schema entsprechen, um in der Datenbank gespeichert werden zu können. Dieser starre Ansatz zur Datenspeicherung bietet ein gewisses Maß an Sicherheit, erkauft dies jedoch mit Flexibilität. Wenn ein neuer Datentyp oder ein neues Format in der Datenbank gespeichert werden muss, muss eine Schema-Migration erfolgen, was mit zunehmender Größe der Datenbank komplex und teuer werden kann.
MongoDB
MongoDB ist ebenfalls kostenlos und Open Source; seine Designprinzipien unterscheiden sich jedoch von denen herkömmlicher relationaler Systeme. MongoDB wird oft als nicht-relationale oder NoSQL-Datenbank bezeichnet und verfolgt einen grundlegend anderen Ansatz bei der Datenspeicherung, indem es Informationen als eine Reihe von JSON-ähnlichen Dokumenten darstellt (die tatsächlich als binäres JSON oder BSON gespeichert werden), im Gegensatz zu den Tabellen und Zeilen relationaler Systeme.
In MongoDB bestehen Dokumente aus einer Reihe von Schlüssel-Wert-Paaren unterschiedlicher Typen, darunter Arrays und eingebettete Dokumente; der wesentliche Unterschied besteht jedoch darin, dass die Struktur der Schlüssel-Wert-Paare in einer bestimmten Sammlung von Dokument zu Dokument variieren kann. Dieser flexiblere Ansatz ist möglich, da die Dokumente selbstbeschreibend sind.
