
IHRE HERAUSFORDERUNG
Umstieg von einer Relational Database zur massiven Skalierung
Als das Bundesgesetz eine sorgfältige elektronische Rückverfolgbarkeit für verschreibungspflichtige Medikamente vorschrieb, stand McKesson vor einer beispiellosen digitalen Herausforderung. Der Pharma- und Gesundheitsriese benötigte ein neues Datenfundament mit der Leistung, Flexibilität und Zuverlässigkeit, um die Patientensicherheit und die Integrität der Lieferkette zu gewährleisten.
McKesson, der größte Arzneimittelgroßhändler in den Vereinigten Staaten, ist in großem Umfang tätig und vertreibt ein Drittel der Arzneimittel des Landes. Aufgrund seiner schieren Größe gehörte das Unternehmen zu den Organisationen, die am stärksten vom US-amerikanischen „Drug Supply Chain Security Act“ (DSCSA) betroffen waren. Das DSCSA, das 2013 zum Schutz der Patienten vor gefälschten oder gesundheitsschädlichen Arzneimitteln verabschiedet wurde, stellte einen grundlegenden Wandel hinsichtlich der Rechenschaftspflicht der Branche dar. Bis zum Jahr 2025 hatte sich die Verordnung dahingehend weiterentwickelt, dass Großhändler verpflichtet waren, Systeme zu entwickeln, mit denen die Seriennummern aller von ihnen auf dem Markt befindlichen Verpackungen verschreibungspflichtiger Arzneimittel nachverfolgt werden konnten. Beim Scannen ermöglichen diese Seriennummern eine Rückverfolgung bis zum Hersteller.
Für McKesson – das jährlich über 1,2 Milliarden Behälter vertreibt – stellte diese Vorgabe eine immense Herausforderung im Bereich der Datenverarbeitung dar. Die monolithische, auf Postgres und SAP basierende digitale Infrastruktur des Unternehmens wurde so konzipiert, dass sie die gesamte Lieferkette abdeckt – vom Wareneingang über die Verpackung und den Versand bis hin zum Kundenservice. Die Größe von McKesson und die komplexen operativen Anwendungsfälle drohten jedoch, das System zu überfordern. Es stand unglaublich viel auf dem Spiel; eine Nichteinhaltung hätte dazu geführt, dass Kunden ihre Medikamente nicht rechtzeitig erhalten hätten und die behördlichen Anforderungen nicht erfüllt worden wären, und jegliche Systemverzögerung hätte den Betrieb massiv beeinträchtigt. „Die Daten sind genauso wichtig wie die Medikamente“, sagte Brian Schmidt, Principal IT Architect bei McKesson. „Wenn die Daten nicht korrekt und effizient zusammen mit dem Medikament bereitgestellt werden, bedeutet dies, dass die Daten nicht verwendet werden können und niemals die Patienten erreichen, die sie benötigen.“
Da sich McKesson der Grenzen seines Altsystems bewusst war, vollzog das Unternehmen eine entscheidende strategische Neuausrichtung, indem es sich dafür entschied, seine Lieferketteninformationen zu zentralisieren und in separaten Workflows zu verarbeiten. Diese neue Architektur erforderte eine leistungsstarke, skalierbare Datenbank, die zudem flexibel genug war, um die einzigartige Struktur der Daten von McKesson zu bewältigen. MongoDB Atlas erwies sich als die perfekte Lösung.
UNSERE LÖSUNG
Nutzung der flexiblen, leistungsstarken Power von MongoDB Atlas für McKesson
Um Engpässe in der Lieferkette zu beseitigen – und die Kapazitäten entsprechend den DSCSA-Anforderungen auszubauen – hat McKesson zwei separate Systeme entwickelt: das „Distributed Serial Repository“ zur Bearbeitung der enormen Menge an Verifizierungsanfragen aus 60 Lagern sowie das „Central Data Repository“ zur Verwaltung der Daten von täglich über 350.000 Kunden. McKesson entschied sich für MongoDB Atlas als einheitliche Plattform zur Unterstützung dieser neuen Architektur. Die Datenbank bot eine skalierbare und leistungsstarke Datenbasis mit integrierten Diensten, die die Entwicklung beschleunigten und den Betrieb optimierten. Darüber hinaus ließ sich das flexible Dokumentendatenbank-Modell von MongoDB Atlas im Vergleich zu relationalen Datenbanken nahtlos mit den hierarchischen DSCSA-Daten verknüpfen.

